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26.05.2008

Es kommen noch zehn Ortsdiener

Die gute Nachricht wird erst in einigen Monaten Wirklichkeit: In den Stadtteilen Niederursel, Nordweststadt, Heddernheim und Ginnheim werden zehn weitere Ortsdiener eingesetzt. Möglich macht dies eine Kooperation zwischen der Werkstatt Frankfurt, die das Ortsdiener-Projekt stadtweit betreut, und dem Diakonischen Werk.

Damit kämen die genannten Stadtteile in eine nahezu privilegierte Situation, denn bisher gibt es um die 65 Ortsdiener stadtweit. Das heißt, ein, zwei maximal pro Stadtteil. Im Ortsbezirk 8 (Nordweststadt, Niederursel, Heddernheim) ist derzeit ein Ortsdiener in Heddernheim unterwegs, offiziell vorgesehen sind zwei. Ihre Aufgabe ist es, hier und da Müll aus Grünanlagen zu sammeln, Sperrmüllhaufen bei der FES anzumelden, nicht genehmigte Plakate wieder zu entfernen und wegen kaputter Straßenlampen bei der Mainova Bescheid zu geben.

Und auch, wenn viele die mit leuchtend gelben Westen mit der Aufschrift „ffmtipptopp“ bekleideten Stadtteilhelfer noch nie gesehen haben, zeigt ihr Einsatz Wirkung: 400 Kubikmeter Sperrmüll, 50 irgendwo weggeworfene Elektrogeräte und etwa 100 Einkaufswagen haben die Ortsdiener in den vergangenen zwölf Monaten entdeckt und dafür gesorgt, dass sie wegkommen. Diese Zahlen legte Michael Nieswandt, bei der Werkstatt Frankfurt für die Ortsdiener zuständig, jetzt dem Ortsbeirat 8 vor.

Ein zusätzlicher Dienst für mehr Sauberkeit in der Stadt. Allerdings kein unumstrittener. Denn die Anstellung als Ortsdiener ist eine so genannte Beschäftigungsmaßnahme im Sinne der Hartz-Gesetze, mit der Langzeitarbeitslosen zurück auf den Arbeitsmarkt geholfen werden soll. 150 Euro und eine Monatskarte für Busse und Bahnen gibt es dafür zusätzlich zum regulären „Hartz-IV-Satz“. Während im Ortsbeirat auf der einen Seite diskutiert wurde, dass man weit mehr Helfer gebrauchen könnte, zweifelte mancher Stadtteilpolitiker daran, ob mit einer solchen Aufgabe tatsächlich eine Weiterqualifizierung möglich ist. Nieswandt wies darauf hin, dass im Zuge des Projekts mit den Beschäftigten geübt werde, sich wieder an regelmäßige Arbeitszeiten zu halten, Absprachen im Team zu treffen und ähnliche „Schlüsselkompetenzen“. Zudem würden die Ortsdiener in den Themen Arbeitssicherheit und Abfallwesen unterrichtet.

Entgegen manchen Hoffnungen wies er aber zugleich auf die Grenzen der Hilfsleistungen hin, die die Ortsdiener erbringen sollen und dürfen. Als „Ein-Euro-Jobber“ dürfen sie nur zusätzliche Leistungen erbringen, die von FES und Stadt sonst nicht abgedeckt würden. Und dass man sie, wie im Ortsbeirat vorgeschlagen, als Patrouille gegen Hundekot einsetzt, hält Nieswandt für unzumutbar, ebenso regelmäßige Wochenendschichten in den Parks. „Die Ortsdiener sind an der geplanten Kampagne für mehr Sauberkeit in den Parks beteiligt, aber dass sie den Frankfurtern jetzt den Partymüll und die Hinterlassenschaften ihrer Hunde wegräumen, das gehört nicht zu ihren Aufgaben“, so Nieswandt. (ing)

Wer mehr über die Ortsdiener wissen will oder Müllecken in seinem Stadtteil kennt, wo sie tätig werden sollten, kann sich bei „ffmtipptopp“ in der Werkstatt Frankfurt unter 92 88 48 60 melden.




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