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02.05.2013

Seniorenresidenz mit 120 Zimmern

Baubeginn auf dem Gelände des ehemaligen Kleinen Zentrums am Hammarskjöldring.
Lange Zeit standen die Bagger still, obwohl die Baugenehmigung längst erteilt war. Doch jetzt geht es los: Am Hammarskjöldring entsteht eine Seniorenresidenz der Domicil-Gruppe mit 120 Zimmern und mehreren Geschäften.

„Die Bagger rollen, als nächstes wird der Keller ausgehoben“, sagt Oliver Radünz, Geschäftsführer der HBB Hanseatische Gesellschaft für Seniorenheime. Bereits 2010 wurde für das Vorhaben die Baugenehmigung erteilt, doch fand die HBB keine geeignete Baugesellschaft. Durch die Firma Epple aus Stuttgart hat sich dies nun geändert, so dass Radünz mit einer Fertigstellung im Oktober 2014 rechnet.

Baukosten: 18 Millionen

Die Brachfläche des ehemaligen Kleinen Zentrums am Hammerskjöldring 73 erhält damit endlich eine Zukunft: 18 Millionen Euro investiert die HBB in den Bau, dessen Gesamtareal 8500 Quadratmeter misst. Nach der Fertigstellung werden die Schlüssel dann an die Pächter der Firma Domicil Seniorenpflegeheime übergeben. Diese betreibt den „architektonischen Pflegetraum“ und schafft 139 Plätze für vollstationäre Leicht- bis Schwerstpflege sowie 80 bis 100 Arbeitsplätze. Bislang unterhält das in Hamburg ansässige Unternehmen 13 weitere Häuser mit mehr als 2000 Betten.

Nach dem Entwurf des Berliner Architekturbüros Broll Förster erhält der teilverklinkerte Bau eine eigene Tiefgarage. Moderne Notrufsysteme sollen in allen Räumen jeweils für die nötige Sicherheit sorgen. Für die Vermietung der 500 Quadratmeter Geschäftsfläche bleibt die HBB zuständig. Mit einem Lotto-Toto-Geschäft sei man sich bereits einig, mit einem Frisör stehe man derzeit in Verhandlungen, sagt Oliver Radünz. Für die Zukunft suchten sie noch eine Apotheke sowie eine Ergo-Therapie oder Tagespflege. Da es noch weiteren Platz gebe, könnten sich andere Mietinteressenten gerne bei der HBB melden, so Radünz.

An einem Pflegeplatz Interessierte können sich ebenfalls schon jetzt informieren und vormerken lassen, dies allerdings bei der Domicil. „Sie werden dann auf einer Liste eingetragen und drei bis vier Monate vor Eröffnung von uns kontaktiert“, sagt Jörg Joob, Geschäftsführer der Domicil für Süddeutschland.

Früher gehörte die Nordweststadt zu den kinderreichsten Stadtteilen Frankfurts, gegenwärtig zählt sie hingegen zu den rentnerstärksten. Diese Altersstruktur verlangt ein neues Wohnkonzept, das nun umgesetzt werden soll. Im Einzugsgebiet leben mehr als 32 000 Menschen. Eine vollstationäre Pflegeeinrichtung fehlte aber bislang, obwohl jeder Dritte älter als 65 Jahre ist. „Unsere Analysen ergaben einen Pflegeplatzbedarf“ sagt Jörg Joob daher. Bereits im vergangenen Jahr hatte Oliver Radünz gegenüber dieser Zeitung erklärt: „Es gibt keine stationären Pflegeeinrichtungen in der Nähe. Außerdem suchten wir nach einem Grundstück in einem gewachsenen Umfeld: Die Leute sollen ihre Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten und Kontakte nicht verlieren“.

Auch Tagespflege

Neben der Pflege von Demenzkranken und Schädel-Hirn-Trauma-Patienten bietet Domicil auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie Tagespflege an. Ein liebevoll angelegter Garten mit Wasserspiel und ein abwechslungsreicher Veranstaltungskalender sollen helfen, den zukünftigen Bewohnern das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 02.05.2013.Von Thorben Pehlemann

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