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05.11.2005

Streit um freiwilligen Polizeidienst

Alle Fraktionen im Ortsbeirat 8 wollen die Sicherheitslage in den Stadtteilen verbessern. Das Wie ist allerdings heftig umstritten. Während die CDU auf den Freiwilligen Polizeidienst setzt, sehen SPD und Grüne das Land Hessen in der Pflicht und fordern, die Polizei personell besser auszustatten, anstatt Stellen zu kürzen. «Wir wollen keine Polizei light», verdeutlichte Hans-Dieter Amthor die Position der Sozialdemokraten auf der Sitzung des Ortsparlaments Donnerstagabend.

Dabei bekam die CDU Unterstützung aus berufenem Munde. Der Leiter des 14. Polizeireviers, das im Nordwestzentrum stationiert ist, Erich Schmitt, bewertet den Einsatz von freiwilligen Polizisten, die gegen eine geringe Aufwandsentschädigung für 7 Euro die Stunde Ordnungsaufgaben übernehmen sollen, positiv. «Wir können nicht allen Aufgaben so nachkommen, wie wir es gern würden», sagte Schmitt. Damit meinte der Revierleiter Ordnungsaufgaben. Es brauche auch keiner Angst zu haben, dass die freiwilligen Helfer «verheizt werden». Die Polizei habe die Oberhoheit und entscheide über deren Einsatz. «Da werden wir schon genau schauen, wo diese eingesetzt werden können.» Gebe es ernste Angelegenheiten, könnten sie per Handy das Revier informieren. «Wir sollten Leute nicht ausschließen, die sich engagieren möchten», appellierte Schmitt an die Politik.




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