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22.06.2004

Polizeipräsidium: 14. Revier ist gut besetzt

Die Serie von Brandstiftungen in der Nordweststadt sowie die immer wieder aufflammenden Schwierigkeiten mit jugendlichen Gruppierungen hatten in den vergangenen Monaten für Unruhe bei den Ortspolitikern gesorgt.

Daher forderten sie unter anderem den Einsatz eines freiwilligen Polizeidienst. Darüber allerdings auch eine «spürbare Verbesserung» bei der Ausstattung der Polizei. Der Magistrat hat jetzt in seiner Antwort dem Ansinnen des Ortsbeirates 8 eine klare Absage erteilt. Zwar hatte die Stadt bereits Kontakt mit dem Polizeipräsidium Frankfurt aufgenommen. Da sich die Stadtverordnetenversammlung jedoch mehrheitlich gegen den freiwilligen Polizeidienst ausgesprochen habe, seien die Gespräche nicht mehr fortgesetzt worden.

Zur Personalstärke des 14. Revier teilte das Polizeipräsidium Frankfurt mit, dass «die personelle Ausstattung des Reviers auf die örtlichen Gegebenheiten und die Kriminalitätsbelastung im Zuständigkeitsbereich zugeschnitten» sei. Das 14. Revier sei zudem eine der personalstärksten Dienststellen im Gebiet der Polizeidirektion Nord. Die dortigen Wachstärken seien «angemessen» und würden jährlich belastungsbezogen überprüft; Veränderungsbedarf bestehe aus Sicht des Polizeipräsidiums «aktuell nicht». Auch ein Erfordernis, den Beamten Motorroller zur Verfügung zu stellen, bestehe «eindeutig nicht». Die Mobilität der Einsatzkräfte sei gesichert. Die Stadtteilpolitiker hatten darauf verwiesen, dass gerade die Nordweststadt mit ihrer Bebauung sehr unübersichtlich für Streifenwagenbesatzungen sei.

«Anlassbezogen» würden die Frankfurter Polizeireviere immer wieder nach «entsprechenden Erfordernissen» durch den Einsatz zusätzlicher Einheiten verstärkt, heißt es aus dem Polizeipräsidium weiter. So seien im Gebiet des 14. Reviers in diesem Jahr bereits mehrere Sondereinsätze zu unterschiedlichsten Zeiten – auch teilweise in zivil – durch Beamte der Hessischen Bereitschaftspolizei durchgeführt. (fnp)




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